Meisteruhr von Armin Mantei

Diese Uhr entstand während meiner Meisterausbildung vom März 1996 bis August 1997 in Pforzheim, Baden-Württenberg.

Alle Teile sind in traditioneller Uhrmacherei in vollendeter Qualität ausgeführt.
Größten Wert legte ich auf die Schönheit der Uhr, die durch ihre ästhetische und symmetrische Form den Uhrenkenner begeistert. Die gestalterische Formgebung der einzelnen Teile, wie zum Beispiel Platinen, Ziffernblatt, Zeiger, Echappement, Gehäuse verlangte den größten geistigen Arbeitsaufwand.
Die Konstruktion des Werkes stellt eine rein mathematische Berechnung dar, die jeder Uhrmachermeister beherrschen muss. Bei der praktischen Ausführung dagegen ist uhrmacherische Erfahrung, viel Feingefühl und jede Menge Fleiß vonnöten.
Die Kanten der einzelnen Teile sind fein angliert und poliert. Alle Stahlteile sind gehärtet. Schraubenköpfe zum Beispiel werden nach dem Härten fein geschliffen, poliert, blau angelassen und dann noch einmal eben poliert. Messingteile sind vergoldet.
Die Signatur ist handgraviert.
Alle blauen Teile sind aus gehärtetem Stahl, der feingeschliffen ist und bei ca. 290°C blau angelassen wurde. Die Uhr läuft 8 Tage pro Aufzug.

Berechnung, Konstruktion und komplette Herstellung benötigten ca. 500 Stunden.